Eilmeldung: Pygmäen wurden vertrieben – Schule als Notunterkunft

Update 8.1.2022

Sehr überraschend kam die Nachricht, dass die Pygmäen zwei Tage Zeit hätten, das Camp zu verlassen. Bevor man reagieren konnte kamen Soldaten und verrammelten die Türen der Häuser. Dann saßen die Wambuti mit ihren Habseligkeiten vor der Tür. Ende Dezember dann zogen die Pygmäen in die Schule von Tandandale, um ein Dach über dem Kopf zu haben. Jetzt, wo die Schule wieder anfängt gibt es ein neues Problem.

Der Landlord, der inzwischen in der Großstadt Butembo lebt, hatte einen Beschluss erwirkt. Warum, das verstehen wir nicht. Das Wie ist uns schon klar.

Aber nach dem letzten Bericht scheinen die lokalen Verantwortlichen und die Bevölkerung eher geneigt, die Pygmäen zu unterstützen. Aber die Berichte sind schwierig. Julienne musste bis zum Internet 5 Stunden laufen.

Es ist soweit. Der Landlord hat sich durchgesetzt. Die Pygmäen müssen einen Hügel kaufen für ihr eigenes Dorf.

Wir haben ein Spendenprojekt gestartet. Ein neues Dorf für die Pygmäen von Senga

Starte Deine eigene Spendenaktion für die Pygmäen:


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Covid ist angekommen

Nochim Dezember hofften alle, dass Butembo von Covid verschont würde, denn bis dahin hatte man praktisch keine Fälle. Doch das hat sich geändert. Julienne schreibt:

Es ist wahr. Covid19 ist auch bei uns. Ich selbst habe die Fälle gesehen, als ich 10 Tage im Krankenhaus von Katwa war.

Als ich im Krankenhaus im Wartesaal ankam waren dort viele Kranke, die sich behandeln lassen wollten. Viele trugen ihre Masken falsch und husteten, was die Leute sehr beunruhigte.

Auch etliche Krankenpfleger sind mit Covid19 hospitalisiert. Auf der Intensivstation erhalten 6 von 10 Sauerstoff. Bei diesen und anderen mit den entsprechenden Symptomen vermutet man Covid19. Aber wir haben keine Tests. oder Impfungen.

Das große Problem ist, dass die Bevölkerung von Butembo die Existenz von Covid19 nie akzeptiert hat. Selbst bei der Beerdigung nehmen die Leute keine Vorsichtsmaßnahmen oder halten Abstand.

Das ist, weil die Leute ihre Informationen über facebook, Whattsapp, telegram u.a. bekommen. Da hört man, dass es Covid19 nicht gibt, dass es eine Erfindung der Weißen ist um die Afrikaner zu töten und alles andere, was wir auch kennen.

Frau Masika grüßt uns. Sie lag drei Wochen im Krankenhaus mit Sauerstoff

Julienne geht es inzwischen wieder besser. Obwohl sie sich schonen muss will sie eine Reise nach Tandandale machen um zu sehen, wie die Dinge dort stehen. Außerdem will sie mit den Landbesitzern verhandeln.

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Julienne schwer erkrankt

Schon mit Krankheitssymptomen versuchte Julienne den Erwerb eines neuen Grundstücks für die Pygmäen zu regeln. Schließlich machte sie sich auf den Weg nach Butembo. Am Telefon schilderte sie mir die Situation und ihre Symptome und ich ordnete an, sie solle am nächsten Tag sofort ins Krankenhaus und der Arzt dort möge mich anrufen.

Das geschah dann auch.

Vorbereitung einer Infusion mit Chinin

„Tut mir leid,“ sagte der Arzt, „Julienne muss im Krankenhaus bleiben. Sie hat eine schwere Malaria. Wäre sie noch in Tandandale oder Buyinga würde sie das evtl nicht überleben.“

Natürlich stimmte ich zu und sorgte auch dafür, dass sie ein Privatzimmer bekommt, statt in den Krankensaal mit 30 Betten zu müssen. Die Ausgaben von 4,50$ am Tag sind erschwinglich.

Julienne im Privatzimmer

Nach einigen Tagen konnte sie nach Hause entlassen werden, wo sie sich weiter erholen muss.

Inzwischen ist Pastor Kirima wieder nach Tandandale gereist, um die Besitzverhältnisse des Hügels zu klären.

Stand 8.1.2022. Wir warten auf Nachrichten von Kirima und dem Landkauf.

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Ein neues Dorf

Es ist nun soweit. Roger Pilipili wollte die Pygmäen schon lange von dem Land vertreiben, dass sein Vater einst ihnen gab. Er hatte wohl auch genug finanzielle Ressourcen, um seine Forderungen durchzusetzen.

Ich erhielt einen Hilferuf aus der DR Congo.

    Ich bin KISUBA MASITI.

Oh mein Gott, was müssen wir erleiden wir in dieser Zeit im Dorf Senga.

Ich hätte nie gedacht, dass der Krieg auch in unser kleines, friedliches Dorf kommen wird, um uns zu vertreiben.
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Vor 42 Jahren wurde ich hier im Dorf Senga. geboren. Ich bin hier aufgewachsen, ich hatte Mangusa Mauo geheiratet und auch meine 6 Kinder sind hier aufgewachsen. Wir sind Wambuti-Pygmäen und wir leben friedlich mit den großen Völkern zusammen.
An diesem Morgen war alles friedlich in unserem Dorf. Ich hatte mein Haus geputzt, das wir hier gebaut haben.
Alle waren ruhig.
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Plötzlich kamen 12 Soldaten in unser Lage. Sie betraten jedes Haus, um unsere Waren nach draußen zu werfen: Kleider, die Küchengeräre usw. Dann verschließen sie unsere Häuser.
Jetzt sind wir die zweite Woche draußen, vor unseren Häusern. Wir essen kaum, das Essen wird draußen zubereitet, weil wir in unseren überdachten Kochstellen leben müssen. Wenn der Wind vorbeizieht, dringt der Staub in das Essen ein. Wenn der Regen fällt, wird das Feuer direkt gelöscht. Wenn das Essen nicht gekocht wurde, gehen wir schlafen, ohne zu essen.
Und nachts weinen die Kinder vor Kälte. Es ist ein elendes Leben, aber was können wir machen?
Unsere Großeltern erzählten, dass unsere Leute damals ohne Häuser im Wald lebten. Wir freuen uns über eine feste Wohnung.
Aber jetzt? Wenn ich die Vorräte für meine Kinder und meinem Mannes lagere, profitieren auch die Ziegen von der Möglichkeit, es zu fressen, weil ich keinen Platz mehr habe, um sie aufzubewahren. alle Kleidung und unsere Dokumente sind vomm Regen nass.

   Unsere Freunde, wir bitten um Ihre Hilfe, wir wollen unseren eigenen Hügel haben, auf dem es keine Konflikte mehr gibt, und Häuser, in denen wir leben können. Wir wollen in Frieden leben. Diesen Hügel können wir kaufen: (https://goo.gl/maps/VxXSeoBB7cf8uqGm6) 
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Verschleppt 5

Eine kleine Geschichte über das Leid der Bevölkerung durch die ADF1-Rebellen, ihre eigenen FARDC2-Soldaten und die MONUSCOC Folge 5

Bildung und Hilfe für Pygmäen im Congo

<Fortsetzung von Folge 1; Folge 2; Folge 3; Folge 4>

MISABÉ war erleichtert, als er das Lager der Soldaten erblickt. Er war der ADF entkommen und in Sicherheit. Aber sein Weg des Schmerzes war noch nicht zu Ende. Er erzählt den Soldaten die Geschichte ihres Leidens. Da ändert sich die Haltung der Soldaten.
„Ihr seid MAIMAI1!“ beschuldigten die Soldaten die armen Überlebenden. Und anstatt diese Leute nach Butembo zu fahren, brachten sie sie zurück nach Bunia, um sie mit dieser Begründung einzusperren.

Gefangene: MaiMai, ADF oder Unschuldige

Aber die Ankunft dieser Gruppe blieb nicht unbemerkt. Da sie bereits mehrere Tage vermisst wurden, kümmern sich ihre Freunde und vor allem die Nande-Gemeinschaft2 in Bunia um sie.

http://www.congovox.com/marche-de-la-communaut%C3%A9-nande-%C3%A0-kinshasa-tuez-nous-tous

Die Nande von Bunia alarmieren auch die nationalen Abgeordneten der Provinz Nord-Kivu, dass ihre Brüder im Gefängnis eingesperrt sind. Die Abgeordneten baten die Familien dieser Leute direkt, ihnen ihre Fotos dieser 8 Überlebenden zu schicken. Dann veranlassten die Abgeordneten, diese Leute freizulassen.

Misabé war dankbar für die Unterstützung. Er wusste, wie hart die Armee gegen Leute vorgingen, sie ihnen nicht gefielen. Vor einiger Zeit war er auf einer Demonstration gegen die Rebellen und für Frieden. Nur knapp konnte er der Verhaftung entgehen.

Die Nande-Freunde kümmerten sich um sie und gaben ihnen Essen, Kleidung und Wasser zum Waschen. Ebenso sammelten sie für die Fahrtkosten nach Butembo.

Die Familie, seine Kollegen, Freunde erwarteten MISABÉ und seine Kollegen mit großer Freude am Ortseingang von Butembo.

Sie wurden in die Kathedrale von Butembo gebracht, um mit ihnen zu beten, Danach wurde jeder zu sich nach Hause gebracht.

für Misabé ist es gimpgflich ausgegangen. 3000$ entsprechen dem Einkommen von ein bis zwei Jahren. Aber er lebt.


Aber wir gedenken hier auch

  • der anderen, die bei dem Überfall direkt erschossen wurden,
  • derjenigen, die hinterher ermordet wurden,
  • der unbekannten 30-60 Menschen, die jeden Monat in einem Überfall ermordet werden,
  • der gefangenen Kindern, die Kindersoldaten oder Sodatenhuren werden sollen,
  • der Händlern, die durch den Verlust ihres Lastwagen und der Waren in Armut gestürzt wurden,
  • der Menschen dr ganzen Region, die durch höhere Preise die Verluste tragen müssen.

Uleda besucht Flüchtlinge aus der Region Beni, die von der ADF vertrieben wurden.

Zu dem Verhältnis zwischen Monusco und Bevölkerung:

Vertreibung der Bevölkerung nachdem die Monusco in Kayambi/Lubero ein Camp bezogen hat.

Konvoi der MONUSCO angegriffen in Lubero

1MAIMAI sind einheimische Rebellen, die gegen die Regierung kämpfen

2Nande sind die größte Volksgruppe im Kivu. Ihre Interessenvertretung griff hier ein.

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1ADF islamische Terrorgruppe, ursprünglich aus Uganda

2FARDC Armee des Congo, gefürchtet wegen Plünderungen und Vergewaltigungen

3MONUSCO UN Truppen, die eigentlich die Bevölkerung schützen sollen.

1Das ist das Einkommen vieler Monate. Die ganze Großfamilie muss zusammenlegen.

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Verschleppt 4

Eine kleine Geschichte über das Leid der Bevölkerung durch die ADF1-Rebellen, ihre eigenen FARDC2-Soldaten und die MONUSCOC Folge 4

Bildung und Hilfe für Pygmäen im Congo

<Fortsetzung von Folge 1; Folge 2; Folge 3>

Misabé hatte es geschafft, den Überfall und den 5-Tagesmarsch durch den Wald zu überleben. Jetzt saß er im Lager der Rebellen fest und fürchtete um sein Leben.

Sie verbrachten 21 Tage im ADF-Lager und waren immer draußen am selben Ort. Sie aßen jeden Tag nur ungekochten Maniok, der kaum verdaulich ist.

Eines Tages durfte MISABÉ seine Frau anrufen. Die Frau war bereits durch das Verschwinden ihres Mannes beunruhigt. Sofort fragte sie: „Bist du beim ADF oder beim FRDC?“

Dann forderte die Banditen von der Familie
„Schick uns dreitausend Dollar, damit wir deinen Mann freilassen können.“1

An dem Tag, an dem die Familie diese dreitausend Dollar schickte, ließ die ADF die Leute tatsächlich frei. Bis auf eine Frau, sie musste bei ihnen bleiben. Die 8 anderen gingen zwei Tage lang durch den Wald. Einen Kilometer vor der Hauptstraße sagte der Anführer zu den Überlebenden: „Geht weiter auf dem Weg, ihr seid bald auf der Straße.“

Als sie auf die Straße kamen, hatten sie Angst, denn dort war niemand zu sehen, weder Motorrad noch Fahrzeug. Sie folgten der Straße. Nach drei Stunden sahen sie vor sich ein Soldatenlager. Aber sie hatten immer noch Angst.

MONUSCO Soldaten, nicht FARDC

MISABÉ sagte: „Lasst uns unsere Hände heben, damit sie wissen, dass wir Zivilisten sind.“
Als sie im Soldatenlager ankamen wurden sie zuerst gut aufgenommen:

„Woher kommst du?“ fragten sie.

MISABÉ war erleichtert, der ADF entkommen und in Sicherheit zu sein. Aber sein Weg des Schmerzes war noch nicht zu Ende. Er erzählt den Soldaten die Geschichte ihres Leidens. Da ändert sich die Haltung der Soldaten.

<Fortsetzung folgt Folge 5 >

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1ADF islamische Terrorgruppe, ursprünglich aus Uganda

2FARDC Armee des Congo, gefürchtet wegen Plünderungen und Vergewaltigungen

3MONUSCO UN Truppen, die eigentlich die Bevölkerung schützen sollen.

1Das ist das Einkommen vieler Monate. Die ganze Großfamilie muss zusammenlegen.

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Verschleppt 3

Eine kleine Geschichte über das Leid der Bevölkerung durch die ADF1-Rebellen, ihre eigenen FARDC2-Soldaten und die MONUSCOC Folge 3

Bildung und Hilfe für Pygmäen im Congo

<Fortsetzung von Folge 1; Folge 2 >

Die Reise, die Misabé so hoffnungsvoll begonnen hatte, endete nun in einem Disaster. Ihr Konvoi wurde überfallen und ihr Bus festgesetzt.

Dann befahlen sie allen, einzeln heraus zu kommen. Nach und nach kamen alle heraus und sie wurden an Händen und Füßen gefesselt. Danach plünderten sie die Autos. Sie holten heraus, was ihnen wertvoll erschien und stapelten es in Bündel.

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Verschleppt 2

Eine kleine Geschichte über das Leid der Bevölkerung durch die ADF1-Rebellen, ihre eigenen FARDC2-Soldaten und die MONUSCO3 .

<Fortsetzung von Folge 1: >

MISABÉs Bus fuhr in der zweiten Hälfte der Kolonne. Vorne fuhr ein FARDC -Fahrzeug, gefolgt von einigen Bussen und Pickups. In der Mitte ein Monusco-Fahrzeug, danach wieder andere, darunter sein Bus. Am Ende wieder ein Fahrzeug der FARDC. Mit diesem Konvoi verließen sie Bunia in Richtung Beni.

Trotz des Schutzes fühlte er sich etwas unwohl, als sie das Gebiet befuhren, in dem die Morde stattfanden. Kurze Zeit nachdem der Konvoi den Ort Komanda4 verlassen hatte, blieb das MONUSCO-Fahrzeug längere Zeit stehen.

Verbrannte Autos nach einem Überfall

„Ein MONUSCO-Autounfall?“ dachte MISABÉ. „Aber warum lassen sie die anderen Autos nicht passieren, anstatt sie hier festzunageln?“ Tatsächlich verhinderten MONUSCO-Soldaten, dass ein Auto vorbeifuhr.

„Warum werden wir hier in einer gefährlichen Umgebung festgehalten?“ fragten seine Passagiere.
Irgendwann hupte das MONUSCO-Fahrzeug und nach ein paar Minuten hörten sie Schüsse aus dem Busch in Richtung Straße. Die Menschen verließen ihre Fahrzeuge, um im Busch Zuflucht zu suchen.

Einige waren erfolgreich, andere wurden getötet.

Der Fahrer seines Busses versuchte, zu wenden, um mit seinem Bus den Feinden zu entkommen. Aber die ADF-Leute waren in ihrer Nähe, zer­schossen die Reifen und der Bus blieb liegen. Sie umzingelten den Bus.

<Fortsetzung folgt>

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1ADF islamische Terrorgruppe, ursprünglich aus Uganda

2FARDC Armee des Congo, gefürchtet wegen Plünderungen und Vergewaltigungen

3MONUSCO UN Truppen, die eigentlich die Bevölkerung schützen sollen.

4Komanda https://goo.gl/maps/BUL9w4c1GTijRjMH8

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Uleda besucht Flüchtlinge

Uleda ist per Zufall auf Flüchtlinge aus den Gebieten von Oicha gestoßen, die vor den islamistischen Kämpfern der ADF geflohen sind. Sie ist entsetzt, obwohl diese Flüchtlinge das Glück hatten, eine Unterkunft zu finden und zumindest einen Koffer mit Kleidung retten konnten.

Sie schickt uns dieses Video (leider in schlechter Qualität)

Hier auf Bulgarisch

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Verschleppt

(Eine kleine Geschichte über das Leid der Bevölkerung durch die ADF-Rebellen, ihre eigenen FARDC-Soldaten und die MONUSCO. v. Julienne K. Und Projekt Tandandale)

MISABÉ war mit seiner Situation recht zufrieden. Als Beifahrer in einem Minibus hatte er ein regel­mäßiges Gehalt, mit dem er seine Familie mit vier Kindern ernähren konnte. Und da er erst 33 Jahre alt war, träumte er von einer besser bezahlten Stelle.

Seine Route war von Butembo nach Goma, Beni oder Bunia.

Er wusste, dass die Straßen von Butembo nach Goma, Beni oder Bunia gefährlich sind. Die gesamte Region Beni ist durch Angriffe der ADF1 bedroht. In den meisten Fällen greifen sie Dörfer an, verstümmeln und töten alle Menschen: Männer, Frauen und Kinder. Die Gegend dort ist bereits von den Kongolesen entvölkert.

Auf der Straße nach Beni und vor allem nach Bunia gab es immer wieder Morde an Passagieren und verbrannte Autos oder Motorräder. Deshalb werden Konvois gebildet, die gemeinsam fahren.
So fühlte er sich für diese Reise unter dem Schutz des FARDC2 und MONUSCO3 sicher.

Er ahnte nicht, wie er sich irrte.

<Fortsetzung folgt>

1ADF islamische Terrorgruppe, ursprünglich aus Uganda

2FARDC Armee des Congo, gefürchtet wegen Plünderungen und Vergewaltigungen

3MONUSCO UN Truppen, die eigentlich die Bevölkerung schützen sollen.

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