My Writings. My Thoughts.

Trauer um einen von Vielen

// 24. Juni 2018 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die Instabilität im Congo kostet jeden Tag und mehr noch jede Nacht vielen Menschen das Leben. Jede Nacht werden einige Häuser überfallen und wer dann kein Geld hat, wird geschlagen oder getötet. Deshalb ist es sicher immer 200 $ zur Hand zu haben.

Danny Mulinda Batoto
mort par des bandits
le 23/6/2018

Am 23. 6. 2018 platzte den Studenten der Kragen. Ein Student wurde in der Nach überfallen und getötet. Seine Mutter wurde schwer verletzt durch Schüsse und Machetenhiebe.

Daraufhin fuhren die Studenten und Schüler mit Motorrädern durch die Stadt und protestierten. So ist das, wenn die staatliche Autorität zerfällt, die Polizei praktisch nicht mehr existent ist oder man Angst haben muss, auch ihnen Schutzgeld zahlen zu müssen.

Enterrement de Danny Mulinde Batoto

Das Land ist unsicher und instabil. Dies ist eine Folge der Weigerung des Präsidenten, nach Ablauf seiner Amtszeit zurückzutreten.

Danny Mulinda Batoto war keiner unserer Schüler oder Mitarbeiter. Er war ein einfacher Congolese, der studieren wollte um zu arbeiten und sein Land aufzubauen. Wir trauern mit ganz Butembo.

 

Lebendiges Wasser

// 10. Januar 2018 // Keine Kommentare » // Allgemein


Lebendiges Wasser

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenb. 21,6

Wo wir bei dem Wort an eine geistliche, sinnhafte Bedeutung denken, hat es für die Menschen im Congo oft eine essentielle Bedeutung.

Unser Wasser kommt von einer Wasserwerk, sauber, rein, mehrfach kontrolliert. Die Pygmäen haben keinen Zugang zu solch sauberen Wasser. Hier ist eine Quelle im Wald, aus der die Pygmäen von Rosoroso Wasser schöpfen. Noch immer besser als in Tandandale, wo die Menschen auf das Wasser aus dem Fluss angewiesen sind. Nur dass am Oberlauf immer mehr Menschen siedeln und im Fluss ihre Wäsche waschen.

Wenn sie „lebendiges Wasser“ hören, dann verstehen sie die Bedeutung sehr gut. Besser vielleicht als wir.

Ein Wasser, das uns nicht krank macht, sondern gut tut.

Ein Wasser, das verfügbar ist, wenn man es braucht.

Ein Wasser, mit dem man sauber wird.

All das assozierten die Menschen auch damals, wenn Jesus oder die Jünger vom Wasser des Lebens oder vom lebendigen Wasser sprachen. Ein Wasser, das uns Jesus geben will.

21. Eine der Methoden, wie die Pygmäen das Brautgeld bezahlen

// 23. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Am Feuer erzählt man Geschichten

Meine Mutter, die jetzt schon seit einiger Zeit verstorben ist, hat mir erzählt, wie ihr Bruder seine Frau bekommen hat. Und das war so:

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20. Mulango wa Zone

// 23. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Der Vater Romains,mit Namen Valerie Mulango wa Zone (übersetzt: Tür des Bezirks), ist verstorben.

Er hatte eine große Bedeutung bei den Wambuti und deshalb gab es eine große Trauerfeier.

Er war ein alter Mann, mindestens 80 Jahre alt. Er war Chef aller Pygmäen von Tandandale.

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19. Die Kleidung unserer Pygmäen-Vorfahren

// 19. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Der alte Valerie Mulango wa Zone erzählt:

Pygmäen zeigen im Schauspiel die frühere Zeit

Unsere Vorfahren waren nicht nackt, wie viele denken, sondern sie trugen Kleidung, die « mangubele » genannt wurde. Diese Kleidung wurde aus Blättern der « bulu » Pflanzen hergestellt. Ich will euch erzählen wie das gemacht wurde.

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18. Der 29. Dezember 2016 in Butembo, welch ein Tag

// 19. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Am 29. Dezember 2016 lief die Amtszeit des Präsidenten ab, aber er machte einfach weiter.

Kisekedi wa Mulamba1 und die anderen Oppositionspolitiker wurden gedrängt, Sabotageakte zu begehen oder Unruhen zu veranlassen, wenn an diesem Tag der Präsident Kabila sich weigern würde, seinen Sessel zu verlassen. Ein Bekannter erzählte mir, wie damals der Kampf in Njiapanda ablief.

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17. Die Mautstelle in Butanda

// 19. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Taximen in Buyinga

Nach der Schlacht von Mukondo sind die Mazembe in ihr Heiligtum in Beme zurückgekehrt. Dabei zerstörten sie die Schranken der Mautstelle in Vutumbe, am Eingang, bzw. Ausgang der Stadt Buyinga. Ebenso in Kivugha und Musingiri. Die Angestellten an den Barrieren hatten noch die Zeit zu flüchten, bevor die Kämpfer kamen. Sicherheitshalber sind die Beamten der TRANSCO1 von Buyinga an diesem Tag nicht zur Sperre arbeiten gegangen. Nur die Beamten in Butanda sind auf ihrem Posten geblieben, denn einerseits war das sehr weit entfernt von den Kämpfen, andererseits vermuteten sie, dass die Mazembe nicht die Bevölkerung malträtieren. Das wurde ihnen zum Verhängnis.

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16. Ich werde gehorchen

// 15. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die Maimai wissen, ein Mittel um die Flucht aus Mukondo zu stoppen, ist die Über­wachung der Schüler­zahlen. Denn die Eltern können nicht nach Buyinga fliehen und ihre Kinder in Mukondo in der Schule lassen. Nach dem, was ich hörte, passierte folgendes:

Der Chef der Maimai rief seine Offiziere:

„Ich bin Chef der Besatzer­truppen. Ich ordne an, dass ihr zu allen Schulen geht und nachschaut, ob der Schul­be­trieb läuft. Es scheint, dass die Schü­ler anfangen, ihre Schulen hier zu ver­lassen und sich in Buyinga ein­schrei­ben. Ich möchte, dass alle Schu­len normal funktio­nieren. Ich dulde keine Ausrede.“ Weiter lesen

15. Die Eroberer von Buyinga

// 15. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Markt in Butembo

Der Vater meines Nachbarn Nziavake ist ein Händler in Buyinga. Er verfolgte von Nahem die Bewegung der Maimai Nduma deren Hauptquartier sich in Mukondo befindet, 21 km westlich von Buyinga. Er sagt, die Maimai Nduma streben an, ihr Hauptquartier nach Buyinga zu verlegen, um besser von den Steuern zu profitieren, den sie der Bevölkerung auferlegen. Aber sie fürchten die eventuelle Reaktion der Maimai Mazembe, die in Kasiyiro sitzen, 2 Stunden Fußweg vom Markt von Buyinga entfernt. Weiter lesen

14. Schulkinder zu mieten

// 14. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Bodwe, der Pygmäe mit Vision

In unserer Kultur gehören wir alle unserem Häuptling bzw. dem Mwami, dem König in Musienene. Natürlich kann er uns nicht mehr verkaufen, wie es früher üblich war. Es ist eher eine Tradition. Aber vielleicht kann er uns auch nicht mehr verkaufen, weil es keine Käufer mehr gibt. Weiter im Norden im Sudan oder Somalia sollen durchaus noch Menschen nach Arabien verkauft worden sein.
Die Wambuti gehören Papa Schulze. Er hatte sie damals gekauft, ohne es zu wissen.
Der Kirchensekretär Vihombi und der Pygmäe Bodwe hatten sich zusammen getan und ihn überredet, den Stamm ihrem damaligen Herrn abzukaufen. Weiter lesen